Worum geht’s?

Für 2017 ist eine Berufsprüfung für OberflächenbeschichterInnen geplant, erstmals nach der neuen Berufsbildungsverordnung. (Inzwischen ist klar, dass die Prüfung im Februar 2018 stattfinden wird. Dies u.a. deshalb, weil die definitive Prüfungsordnung PO erst nach deren Übersetzung in F in I publiziert werden darf.)

Dieser Blog wurde eingerichtet, damit alle Interessierten möglichst rasch möglichst aktuelle Informationen erhalten. Selbstverständlich stünde auch die Webseite der SSO (www.sso-fsts.ch) zur Verfügung, ein Blog ist aber wesentlich einfacher zu handhaben.

Hintergrund

Der Bundesrat hat erkannt, dass die nicht-akademischen Berufe eine wesentliche Grundlage für den Erfolg der Schweizer Wirtschaft darstellen. Deshalb soll die Berufsbildung gefördert werden, insbesondere die sog. Höhere Berufsbildung, also die Berufsprüfung und die höhere Fachprüfung. Hier geht es ausschliesslich um die Berufsprüfung!

Noch immer geistert der Begriff „Meisterprüfung“ herum. Die letzte Prüfung mit diesem Titel fand 1998 statt! 2003 wurde die erste Berufsprüfung durchgeführt, und zwar in deutscher und französischer Sprache, allerdings nach dem alten Prüfungsreglement.

Unsere Branche im Speziellen

Im Vergleich zu anderen Branchen ist die unsere relativ klein, um nicht zu sagen winzig. Wenn wir pro Jahr und Sprachregion 20 EFZler, will heissen Lehrabschlussprüflinge haben, ist das schon viel. Nichtsdestotrotz ist diese unsere Branche für die Wirtschaft nicht nur wichtig, sondern unerlässlich! Es gibt kaum einen Wirtschaftszweig, der nicht auf Galvanotechnik angewiesen wäre. Gleichzeitig ist es aber so, dass wir  Schweizer nicht die einzigen sind, die verchromen können, vernickeln, vergolden usw. Die Asiaten können das auch. Und man muss nicht mal bis nach Asien suchen gehen. Was uns von den Asiaten und anderen Mitbewerbern unterscheiden kann, ist unsere Kompetenz, will heissen „Die Fähigkeit zur Anwendung von Kenntnissen, Fähigkeiten und Know-how in einem gewohnten oder neuen Arbeitsumfeld“. Daraus folgt, dass es nicht auf die Grösse einer Branche ankommt, sondern auf die Kompetenz ihrer Fachleute!

Kompetenzen können in sog. Taxonomiestufen eingeteilt werden, s. Download. Diese Einteilung (nach Bloom) ist vom SBFI anerkannt.


Taxonomiestufen.pdf (31817)

 

Was bisher geschah

Die neue Prüfungsordnung und ihre Grundlagen

Die Vorgaben des SBFI für die Höhere Berufsbildung (aller Branchen) bestehen in dem: • Erstellen eines Berufsprofils: was macht den Beruf aus, was bedeutet er für die Wirtschaftund die Allgemeinheit? • Erstellen eines Kompetenzprofils: welche Tätigkeiten/Aktivitäten führt ein (erfolgreicher...
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